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22.10.2017 - Abpaddeln 2017

Liebe Sportfreunde,

herzlich Willkommen zum Saisonabschluss, zum Abpaddeln 2017. Schön, dass ihr alle hier seid.

Bevor wir anfangen, wollen wir unserem Sportfreund Gerhard Mehl gedenken.
Gerhard ist im Juni verstorben. Ich darf Euch um einen Moment des stillen Gedenkens bitten.

Danke, wir wollen Gerhard wie allen unseren verstorbenen Sportfreunden ein ehrendes Andenken bewahren.

Nun liebe Sportfreunde, zum Ende der Saison, ein kurzer Rückblick:

Bevor wir jetzt aufs Wasser gehen, bleibt mir nur noch, euch zur Adventsfeier am 9.12.17
einzuladen, mich bei allen zu bedanken, die auch in diesem Jahr wieder bei der Gestaltung
unseres Vereinslebens und bei Pflege und Unterhalt unseres Geländes geholfen haben und
schließlich, uns allen für heute einige schöne Stunden bei Kaffee und Kuchen zu wünschen.
Seit einiger Zeit ziert ein neuer Fahnenmast die Mitte am Anker. Er wird in der nächsten Saison unsere Vereinsfahne sicher noch besser zur Geltung bringen.


Schaden durch den letzten Sturm am 29.10.2017

Während der ganzen letzten Saison hat uns unser alter Baumbestand und die Schäden, die nach Wind und Sturm sichtbar wurden, beschäftigt. Immer wieder sorgten wir dafür, dass keine Gefahr für Menschen,Vereinseigentum und das Eigentum unserer Mitglieder bestand und unser Gelände sich in einem ordentlichen Zustand befand.
Zum Arbeitseinsatz am 21.10.2017 wurden noch einmal sehr viele morsche trockene Äste unter großen Einsatz der Sportfreunde entfernt - Bilder sind in der Galerie unter Arbeitseinsatz 2017 zu sehen -. Leider hat der Sturm am 29.10.2017 noch einmal sichtbare Schäden hinterlassen - Zwei neue Zaunfelder wurden total zerstört !

Unsere Fahnen sollen in diesem Jahr von David, Fabian und Kai heruntergeholt werden. David ist unbestritten zur Zeit unser erfolgreichster Sportler, dem die Ehre gebührt unsere Vereinsfahne niederzuholen. Ich hatte vorhin gesagt, dass es in diesem Jahr nicht zu Meisterehren gereichtnhat, zwei Vereinsmeister 2017 haben wir aber doch: Kai ist Frühjahrsbademeister, Ende Februar/Anfang März lockte die Saale zum erfrischenden Bad, Fabian als vorläufiger Abbader – der Titel kann ihm ja durchaus noch streitig gemacht werden – wollte vorgestern noch mal ins Wasser.
Natürlich haben wir nicht nur gearbeitet und Probleme behoben. Wir sind in erster Linie unserem Wassersport nachgegangen. Sei es hier auf unserer heimischen Saale, sei es auf den
Gewässern in Brandenburg, Mecklenburg oder Berlin. Wir haben auch wieder schöne Feste
gefeiert: Osterfeuer und 12. Hafenfest und auch das 13. Kanutreffen waren wieder gelungene Veranstaltungen die für jeden etwas geboten haben. Beeindruckend sind für mich immer wieder
die reich gedeckten Kaffee- und Abendessentafeln, wo wir uns durch die Mithilfe aller quer durch
die verschiedensten Geschmäcker probieren können.

Dass man sich bei uns wohlfühlen kann, spricht sich auch nach außen rum. Wir konnten wieder
zahlreiche Gäste begrüßen, denen es auf unserem Gelände gefallen hat. Genannt seien hier
nur die Teilnehmer der „Unteren Saalefahrt“, organisiert vom DKV Bayern, Thüringen und
Sachsen-Anhalt, die Bernburger Bergknappen, das Umweltamt des Salzlandkreises oder die
Grubensteiger der esco. Alle haben sich dann auch mit großzügigen Spenden bedankt. Dazu
kommen zahlreiche Motorwassersportler und Paddler, die auf der Durchreise sehr gern als Gäste
bei uns verweilten.
Für unseren guten Ruf nach außen spricht auch eine großzügige Spende des BTZ, die ihrem
Lehrling David ein neues Paddel gesponsort haben.

Das Jahr war bisher nicht immer einfach, letztlich haben wir es aber doch sehr erfolgreich
gemeistert. Insbesondere hier im Bootshaus und beim Kanurennsport hat es einschneidende
Veränderungen gegeben. So war die erste Zeit nach der Trennung von Ingo Hackelbusch nicht
einfach und hat im organisatorischen Bereich gegenüber Kreissportbund, Landessportbund und Kanuverband einiges an Kraft und Mühen gekostet. Dass unser Sportbetrieb recht problemlos –
und ich denke auch erfolgreich – weitergelaufen ist und Pflege und Instandhaltung des Bootshauses und unserer Sportgeräte funktionieren, verdanken wir der hohen Motivation und Einsatzbereitschaft
der Sportler, deren Eltern und dem Rückhalt durch den Vorstand und von euch allen. Herzlichen
Dank dafür, verbunden mit der Hoffnung, dass es so weitergeht. Besonders freut mich, dass in
diesem Jahr Jugendliche, die uns bereits verlassen hatten, zurückgekehrt sind und wieder Spaß
am Paddeln gefunden haben und wir drei Kinder dazugewonnen haben.
Wie erfolgreich wir sind, wenn nicht nur alle an einem Seil ziehen sondern dann auch noch am gleichen Ende anfassen, sehen wir, wenn wir uns auf unserem Gelände umschauen. Nicht nur Saisonvorbereitung und Winterfestmachung hinterlassen sichtbare Verbesserungen – die Entrümpelungsberge alleine aus dem Bootshaus sind noch unter dem Carport und der Treppe zu bewundern – nein, inzwischen ist es für die meisten von uns zur Selbstverständlichkeit geworden, unsere Anlagen zu pflegen und auch ohne Arbeitseinsatz Kleinigkeiten sofort zu beheben. So sind unsere Anlagen in einem ordentlichen und vorzeigbaren Zustand.
Abschließend zum sportlichen Teil:
Wir haben selber im Januar den Schwimmwettkampf und im April die Langstreckenregatta als Landesmeisterschaft ausgetragen. Beide Veranstaltungen haben allen Beteiligten Spaß gemacht und wurden gut angenommen. Letztlich aus Kostengründen werden wir den Schwimmwettkampf nicht mehr austragen. Der SCM wird sich zukünftig darum bemühen, auch weil in unserer Landeshauptstadt die Nutzung von Sportstätten für Wettkampfveranstaltung kostenfrei möglich ist.
Wir haben teilgenommen am Athletiktest in Sandersdorf und an den Regatten in Friedersdorf,
Magdeburg, Wusterwitz, Brandenburg, Jeßnitz, Wengelsdorf und Calbe. War zu Saisonbeginn
doch noch erkennbar, dass beim Wintertraining durchaus Potenzial nach oben bestanden hätte
konnten sich alle Sportler über die Saison hinweg gut entwickeln, so dass von jeder Regatta
Medaillen, Pokale oder Urkunden mitgebracht wurden. Leider hat es zu einer Meisterschaft in
diesem Jahr nicht gereicht. Zufrieden können wir dennoch sein, auch weil es uns nach einiger
Zeit wieder gelungen ist, zwei Vierer aufs Wasser zu bringen. Mal sehen, wie sich das im
nächsten Jahr entwickelt.
Insbesondere zur Regatta in Calbe war unser Bootsanhänger dann doch schon so gut gefüllt,
dass das platzsparende Verladen einiges Nachdenken erforderte.

Im nächsten Jahr wollen unsere Sportler aus dem Jugendbereich den Übungsleiter- und
Trainer-C-Schein erwerben und damit Verantwortung bei der Ausbildung und Betreuung der
jüngeren Sportler übernehmen. Hoffen wir, dass die Motivation anhält und schulische Leistungen
oder die Berufsausbildung ausreichende Freiräume lassen. Der Wille ist auf jeden Fall da und anerkennenswert.


Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde, 
                                                                                                                                                                                         

Wir laden Euch am 9.Dezember 2017 um 17.00 Uhr zu einer kleinen
vorweihnachtlichen Zusammenkunft bei Glühwein und anderen
weihnachtlichen Köstlichkeiten am Vereinshaus ein.

Bei weihnachtlicher Stimmung wollen wir uns auf das kommende
Weihnachtsfest und den Jahreswechsel vorbereiten und noch ein
paar schöne Stunden gemeinsam verbringen.

Wir wünschen  unseren Mitgliedern an dieser Stelle schon

- Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr  -

Der Vorstand

WSV Empor Bernburg e.V.
Hallo liebe Sportfreundinnen und
Sportfreunde,

der Orkan am 18.Januar 2018 hat auch bei uns wieder große Schäden hinterlassen.

Wir hatten viel Arbeit nach den Sturmschäden
im vergangenen Jahr, die wir gut beseitigt
haben und unser Gelände war in einem sehr
ordentlichen Zustand.

Gemessen an den vergangenen Sturm-
schäden ist die Situation heute noch viel
schlimmer !!!!!

Wir brauchen Hilfe, damit wir unser Gelände
am Vereinshaus wieder in einen ordentlichen
Zustand versetzen können.

Wer also Zeit aufbringt,
kommt und fasst mit
an !!!!

Weitere Bilder über Umfang und Ausmaß der Schäden sind in der Galerie zu sehen.